Angebotene Verfahren

Ich biete als Psychoanalytiker in meiner psychotherapeutischen Praxis folgende psychoanalytisch begründete Verfahren an: 

Außerdem biete ich an:


Grundannahmen der psychoanalytisch begründeten Verfahren

Diese sog. „psychoanalytisch begründeten“ Verfahren gehen von der Annahme aus, dass psychische Störungen ihre Ursachen in frühen lebensgeschichtlichen Erfahrungen haben. Bekanntermaßen erlebt jeder Mensch in Kindheit und Jugend Konflikte, die verarbeitet werden müssen. Wenn man – aus welchen Gründen auch immer – nicht in der Lage war, diese Konflikte „angemessen“ zu bewältigen, dann bleibt der Konflikt „unbewusst“ erhalten und wirkt sich in der Zeit seit Entstehung bis in die Gegenwart und möglicherweise auch in die Zukunft aus.

Entstehung und Behandlung psychischer Probleme

Vereinfacht gesagt, entstehen psychische Probleme aus psychoanalytischer Sicht dann, wenn jemand in einer Entwicklungsphase problematischen Beziehungsmustern zu ihm wichtigen anderen Menschen (vor allem zu eigenen Familienangehörigen) ausgesetzt war, und diese auf seine derzeitige Lebenssituation überträgt. Die psychischen oder körperlichen Konflikte werden dann als Signal verstanden, dass die Beziehungskonflikte in abgewandelter, unbewusster Form bis heute fortbestehen. 

Durch unbewusste Prozesse werden demzufolge Symptome produziert, die oberflächlich von den Patientinnen und Patienten nicht mit den tieferen Konflikten, also mit den ursprünglichen Anlässen, in Zusammenhang gebracht werden können. Aus psychodynamischer Sicht wird davon ausgegangen, dass es möglich ist, sich – innerhalb der Therapie – der eigentlichen Ursachen bewusst zu werden. Durch das „Verstehen“ und das sog. „Durcharbeiten“ der eigentlichen lebensgeschichtlichen Hintergründe kann dann auch das aktuelle Problem emotional bewältigt und gelöst werden. Gesündere Beziehungsfähigkeiten werden durch neue, korrigierende Beziehungserfahrungen entwickelt. 

Übertragungsprozesse in der Therapie

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sind sogenannte „Übertragungsprozesse“. Unter der Annahme, dass Menschen dazu neigen, ihre Beziehungen so zu gestalten, wie sie es als Kinder mit den wichtigen Bezugspersonen (meist Eltern) kennengelernt haben, versucht die Therapeutin/der Therapeut diese Prozesse zu spiegeln und damit den Patient*innen bewusst zu machen. Dies vollzieht sich durch Miteinbeziehung von Erinnerungen und damit verbundenen Emotionen.

Je nach Art der Störung und Behandlungsplanung wird gemeinsam entschieden, ob eine analytische oder tiefenpsychologisch fundierte Behandlung angezeigt ist.


Neben den kassenfinanzierten Therapieangeboten biete ich in meiner Praxis außerdem folgende Selbstzahlerleistungen an: